Archive for March, 2009

Hypothekendarlehen – Ein paar Tips um kostspielige Fehler zu vermeiden

Sich ein Eigenheim zu kaufen kann manchmal zu einer wahrhaften Achterbahnfahrt werden. Es wechseln sich Emotionen, wie Freude aber auch Ärger und Stress, kontinuierlich ab. Sie werden eine Menge Entscheidungen treffen müssen, wobei sich die ein oder andere schnell mal als Fehlentscheidung entpuppen kann.

Es gibt aber, bezüglich Hypothekendarlehen, Fehler, die man unbedingt vermeiden sollte und wir helfen Ihnen dabei, diese zu erkennen, bevor es zu spät ist!

Halten Sie Ihr Schufa im Auge

Man kann es kaum glauben wie viele Käufer den Fehler begehen, dass Sie sich Ihren Kreditrahmen nicht festlegen. Viele Käufer, die nach einem Hypothekendarlehen fragen, hoffen einfach darauf, dass ihre Schufa sie nicht hindern, ein Darlehen zu bekommen. Es ist sehr empfehlenswert, sich von diesen Unterlagen Kopien anzufertigen und nicht nach dem “Hoffen und Abwarten” Prinzip vorzugehen.

Kennen Sie Ihre finanziellen Grenzen

Man sollte stets behutsam die Höhe des Hypothekendarlehens wählen. Machen Sie bitte nicht wie viele anderen, den Fehler, dass Sie den Hypothekarkredit viel höher anfragen, als Sie in der Lage sind diesen auch wieder zurückzuzahlen. Sie sollten kein Darlehen beantragen, dass eine höhere Summe als 3 Monatslöhne Ihres Einkommens hat. Sie müssen auch amit einkalkulieren, dass die Kosten, die entstehen können höher werden können, als wenn Sie in einem Mietverhältnis leben.

Sie müssen z.B. auch Kosten für Versicherungen, Steuern, steigende Kosten für öffentlichen Versorgungsbetriebe uvm. immer mit einkalkulieren. Beachten Sie auch, dass geliehenes Geld jedes Jahr Zinsen kostet, die im Laufe der Zeit ziemlich hoch werden können.

Zinsen

Es gibt Dinge im Leben, die nur einen minimalen Zeitaufwand brauchen und die keine tagelangen Nachforschungen benötigen. Bei grösseren Anschaffungen, wie z.B. einem Hauskauf, werden Sie wohl oder übel nicht darum herumkommen. Sie sollten sich auch auf jeden Fall über die Zinssätze Ihres Hypothekendarlehens informieren. Es können sonst schnell höhere Kosten anfallen, als Sie dies erwartet haben. Die Zinssätze sind auch von Land zu Land verschieden und Sie sollten sich unbedingt vorher darüber informieren.

Wenn Sie sich ein Haus kaufen wollen, sollten Sie sich auch der vielen Fehler, die man bezüglich Hypothekendarlehen machen kann, bewusst sein. Wir haben Ihnen hier die schlimmsten Fehler aufzegeigt, sodass Ihnen diese hoffentlich nie passieren.

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Mögliche Finanzierungsvarianten für Baufinanzierung

Grundsätzlich kommt eine Baufinanzierung immer dann zum Einsatz, wenn ein Bauherr Fremdkapital benötigt, um ein Bauvorhaben zu realisieren, eine Immobilie also zu kaufen, zu bauen oder zu sanieren. Dazu wird im Rahmen einer Baufinanzierung das vorhandene Eigenkapital des Finanzierungsnehmers, über das er beispielsweise in Form von Bargeld, Anlagevermögen oder bereits vorhandenem Grundbesitz verfügt, durch Mittel Dritter aufgestockt. In den meisten Fällen stellen Banken, Sparkassen und Bausparkassen das Fremdkapital zur Verfügung, möglich sind jedoch auch Versicherungen, spezielle Förderinstitute und andere Finanzierungsgeber. Die möglichen Finanzierungsvarianten lassen sich zunächst in Finanzierungen mit laufender und mit endfälliger Tilgung unterscheiden. Die Rate, die der Finanzierungsnehmer zurückbezahlt, setzt sich bei jeder Finanzierung aus Zinsen und Tilgung zusammen. Die Zinsen sind die Kosten, die für die Baufinanzierung entstehen, die Tilgung ist der Anteil, der zur Rückzahlung der eigentlichen Darlehenssumme dient. Die häufigste Variante einer Baufinanzierung ist ein Annuitätendarlehen, das in die Gruppe der Finanzierungen mit laufender Tilgung gehört und sich dadurch kennzeichnet, dass die Ratenhöhe während der Rückzahlphase in konstanter Höhe bleibt. Zunächst ist der Zinsanteil der Rate größer als der Tilgungsanteil. Da sich die Restschuld durch den Tilgungsanteil jedoch konstant verringert, verschiebt sich im Verlauf der Rückzahlung dieses Verhältnis. Dies begründet sich damit, dass Zinsen immer nur für die noch vorhandene Restschuld bezahlt werden müssen, aber durch die konstante Tilgung und sich somit analog dazu reduzierenden Zinskosten bleibt im Verlauf der Rückzahlung ein höherer Anteil der gleichbleibenden Rate für die Tilgung übrig. Zusammen mit der letzten Rate ist das Darlehen dann vollständig abgelöst. Im Rahmen eines endfälligen Darlehens verringert sich die Restschuld während der Rückzahlphase nicht. Der Finanzierungsnehmer bezahlt zwar ebenfalls eine Rate, die Zinsen und Tilgung beinhaltet, zurückgeführt werden jedoch nur die Zinsen. Der Tilgungsanteil wird zeitgleich im Rahmen eines Tilgungsträgers angespart, wobei als Tilgungsträger beispielsweise eine Lebensversicherung, ein Banksparplan, ein Fonds oder ein Bausparvertrag dienen. Bei Fälligkeit des Darlehens wird das Guthaben, das innerhalb des Tilgungsträger angespart wurde, zur vollständigen Tilgung der Darlehenssumme durch eine einmalige Zahlung verwendet. Eine weitere Finanzierungsvariante sind Fremdwährungsdarlehen, die in aller Regel als endfällige Darlehen abgeschlossen werden. Das charakteristische Merkmal dieser Darlehensvariante liegt darin, dass das Darlehen in einer ausländischen Währung, in den meisten Fällen Schweizer Franken oder Japanischen Yen, aufgenommen wird. Vom Ablauf her gleicht ein Fremdwährungsdarlehen einem Darlehen in inländischer Währung. Der Vorteil ergibt sich dadurch, dass der Finanzierungsnehmer meist von günstigeren Zinssätzen profitieren kann, Risiken ergeben sich jedoch durch Schwankungen dieser Zinssätze und der Wechselkurse. Welche Finanzierungsvariante letztlich diejenige ist, die sich am besten für einen Finanzierungsnehmer eignet, hängt davon ab, aus welcher Situation heraus die Finanzierung beantragt wird und wie hoch das Bedürfnis im Hinblick auf die Kalkulationssicherheit ist. Dabei kann sich ein Vergleich mehrerer Anbieter vor Abschluss eines Darlehensvertrages aus finanzieller Sicht deutlich lohnen, denn bei größeren Darlehenssummen wirken sich schon geringe Zinsunterschiede deutlich auf die Kosten aus.

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